Phishing

Jeder, der Internet-Banking betreibt und eine Kreditkarte besitzt sollte sich mit dem Thema Phishing beschäftigen. Aus diesem Grund führen wir einige Hinweise auf, die Ihnen sicherlich helfen können, sich vor Phishing zu schützen.

Immer wieder geraten Online-Unternehmen und Finanzinstitute in den Fokus von E-Mail-Betrügern, die mit hinterhältigen Methoden versuchen, Kunden vertrauliche Daten zu entlocken und diese dann zu betrügerischen Zwecken zu nutzen.

So läuft es in der Regel ab
Zwar gibt es unzählige Varianten des “Phishing”, alle arbeiten aber nach einem ähnlichen Prinzip. Sie erhalten eine offiziell aussehende E-Mail einer bekannten Marke oder Website – deren Logo, Farben und Stil genau dem entsprechen, was man von diesem Unternehmen gewöhnt bist.

Nach dem Öffnen der E-Mail werden Sie aufgefordert, zur Anmeldung bei Ihrem Konto auf einen angegebenen Link zu klicken. Dafür können die unterschiedlichsten Gründe angegeben sein: Das Konto wurde gesperrt oder wird gesperrt, wenn nicht reagiert wird, Sie erhalten eine Rückerstattung oder einen Bonus, wenn der Link angeklickt wird oder vergleichbares. Jüngstes Beispiel dafür sind in den letzten Wochen einige Fälle bei der ING-DiBa gewesen.

Anstatt auf die tatsächliche Website des Unternehmens werden Sie jedoch auf eine Seite geleitet, die der des Unternehmens stark ähnelt, auf dessen Kunden es die Betrüger abgesehen haben. Auf dieser Seite werden die Kunden dann aufgefordert, persönliche Daten sowie die Kontodaten anzugeben. Wenn Sie dies machen, können die Betrüger diese Daten für den Zugriff auf Ihrn Konto oder sogar für Identitätsdiebstahl missbrauchen.

Darauf sollte man achten
Wie kann man sich gegen Phishing-E-Mails schützen? Zunächst müssen Sie wissen, wie solche E-Mails aussehen. Achten Sie zum Schutz auf die folgenden Punkte:

  • Amateurhaft geschriebene E-Mails mit Grammatik- oder Rechtschreibfehlern
  • Kostenlose finanzielle Angebote, die keinerlei Gegenleistung erfordern. Wenn es zu gut aussieht, um wahr zu sein, ist es wahrscheinlich auch nicht wahr
  • Links, die gültig aussehen, aber zu einer gefälschten Adresse führen. Klicken Sie nicht auf verdächtig wirkende Links, und denken Sie daran, dass auch ein gefälschter Link das Wort der Bezugsseite enthalten kann
  • Wenn Ihen eine E-Mail verdächtig erscheint, klicken Sie niemals auf die darin enthaltenen Links. Rufen Sie stattdessen direkt bei Ihrer Bank, der Kreditkartengesellschaft oder dem Onlinebezahlsystem an

Leiten Sie erhaltene E-Mails immer an Ihre Bank oder an das jeweilige Kreditkartenunternehmen weiter.

Quellennachweis Foto: Pam Roth

 


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