Die TAN-Liste hat ausgedient

Die TAN-Liste, die bis heute noch regelmäßig an Bankkunden verschickt wird – hat zukünftig beim Onlinebanking ausgedient. Unabhängig davon, dass ein Dritter die Liste aus einem Briefkasten ganz einfach stehlen kann, ist das Sicherheitsrisiko in Zeiten steigender Onlinekriminalität viel zu hoch.

Bisher war es so, dass Sie als Bankkunde je nach Bedarf regelmäßig eine neue TAN-Liste mit 20 bis 100 TAN-Nummern angefordert haben, sofern die alten zur Neige gingen. Mittlerweile gehen immer mehr Banken, wie z.B. heute schon die Postbank dazu über, Ihnen für jede Transaktion kurz vorher eine neue TAN per SMS zuzusenden. Diese Benachrichtung kostet je nach Bankinstitut ca. 0.10 EUR pro Vorgang.

Die Alternative dazu ist ein mobilies Datengerät, das ca. 30 EUR kosten wird. Da man sein Smartphone in der Regel immer dabei hat, ist diese Variante nicht nur zu teuer, sondern in der Praxis auch nicht ganz so sinnvoll – da dieses Gerät immer mitgenommen werden muss. Von zu Hause aus ist es sicher in Ordnung.

Durch diese Maßnahme ist es für Hacker deutlich schwieriger, an die Bankkonten zu kommen, da sie sich gleich in zwei Systeme einhacken müssten. Eine 100%ige Sicherheit gibt es nicht, aber diese Maßnahme ist in jedem Fall zu begrüßen.

Quellennachweis Foto: Pam Roth

 


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