Was bietet ein Girokonto

Es war einmal – vor langer Zeit war es üblich, Löhne und Gehälter bar in einer Lohn- oder Gehaltstüte auszubezahlen. Mieten, Autos und auch andere Anschaffungen wurden mittels Bargeld oder Sparkontenübertrag bezahlt.

Heute ist das der Dreh- und Angelpunkt moderner Bankgeschäfte und aus der heutigen Geschäftswelt und dem Geldverkehr nicht mehr wegzudenken. Moderne Girokonten bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie Onlinebanking, EC-und Kreditkarten und attraktive Verzinsungen. Eine Wechsel des Girokontos ist heute problemlos und sehr schnell möglich, siehe Informationen zum Kontowechsel.

Die Bezeichnung Girokonto war bis Anfang des 20. Jahrhunderts gänzlich unbekannt. 1906 machte eine kleine Schweizer Bank den Anfang und bot erstmalig in der Geschichte des Bankwesens einem kleinen ausgewählten Geschäftskundenkreis diese neue Art des Kontos an. Die ursprüngliche Form des Girokontos lief noch unter der Bezeichnung Postscheckdienst und es dauerte noch viele Jahre, bis diese neue Bankdienstleistung auch einem breiten Kundenkreis angeboten werden sollte. Bis in die 50er Jahre und auch darüber hinaus wurde weiterhin die bewährte Lohntüte für Gehaltsauszahlungen verwendet.

Der eigentliche Siegeszug des Girokontos begann in Deutschland erst in den 70er Jahren. Umfassende Werbekampagnen und große Werbebudgets zeigten die Vorteile des neuen Produkts auf – und sorgten für eine Veränderung in den Köpfen der Bundesbürger. Von diesem Zeitpunkt an, steigerte sich die Anzahl der neu eröffneten Girokonten täglich. Heute ist das Girokonto auch für Privatpersonen der Dreh- und Angelpunkt aller finanziellen Transaktionen. Das Zeitalter des bargeldlosen Zahlungsverkehrs wäre ohne das Girokonto nicht realisierbar gewesen.

Die Kontoinhaber eines Girokontos sind in der Lage Gehaltszahlungen, Überweisungen, Daueraufträge und viele andere Geldgeschäfte über diese Plattform problemlos und schnell abzuwickeln. Heutzutage gibt es weit mehr als 70 Millionen private Girokonten in Deutschland. Hinsichtlich Kontoführungsgebühren und Leistungsfähigkeit unterscheiden sich die angebotenen Girokonten jedoch stark.

Sparen Sie sich die Kontoführungsgebühr
Mit der richtigen Bank als Partner, lassen sich bei der Kontoführung bis zu dreistellige Euro-Beträge pro Jahr sparen. Nicht nur aus diesem Grund sollte man sich überlegen, ob man seiner derzeitigen Bank treu bleibt. Neben den Gebühren für Barabhebungen an Bankautomaten, stellen auch die einzelnen Buchungsposten einen wesentlichen Kostenfaktor dar.

Wer auf ein kostenintensives Filialnetz verzichten kann bzw. ohnehin schon seine Bankgeschäfte online tätigt, hat die besten Karten in der Hand, seine Ausgaben für die täglichen Bankgeschäfte zu minimieren. Dazu kommen sehr oft lukrative Bonusaktionen für Neukunden, da der Wettbewerb unter den Banken sehr hoch ist.

Mittlerweile ist es bei der Wahl des Girokontos fast unmöglich, den Überblick zu behalten. Gerade im Segment der Online-Konten machen die vielen kostenlosen Angebote den Vergleich schwierig. Wer sich der Qual der Wahl unterzieht, wird schnell ernüchtert feststellen, dass diverse sogenannte kostenlose Girokonten an zusätzliche Bedingungen, wie z. B. monatliche Mindestgeldeingänge, geknüpft sind. Oft gibt es Kontenangebote inklusive Kreditkarte.

Daher können wir Ihnen nur empfehlen zu vergleichen – und sich vorher Gedanken darüber zu machen, was für Sie persönlich wichtig ist. Einen Vergleich macht man am besten über einen Vergleichsrechner, was alleine aber noch nicht ausreichend ist. Es ist demzufolge zusätzlich zu empfehlen, sich die detaillierte Beschreibung und die Bedingungen der Girokonto-Anbieter anzusehen.

Quellennachweis Foto: Pam Roth

 


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